Ratgeber
Whiteboard-Animation: Wann ein gezeichnetes Video passt
Plane eine Whiteboard-Animation für dein Unternehmen: passende Themen, verständliche Szenenfolge und ein klares Briefing. Erfahre auch, wann Realbilder helfen.
Capri Video · Aktualisiert am · 2 Min. Lesezeit
Beispiel: Erbrecht verständlich erklärt
Unser Beispielvideo im Whiteboard-Stil für die Kanzlei Dr. Frohberg Dr. Meurer in Münster: Eine enterbte Tochter erfährt, was ihr als Pflichtteilsberechtigte zusteht, wie das Erstgespräch abläuft und wie das Notariat der Kanzlei Testamente gestaltet.
Bei einer Whiteboard-Animation wächst eine Erklärung vor den Augen des Publikums. Das kann besonders bei Dienstleistungen helfen, deren Nutzen auf der Website schwer zu zeigen ist: Eine Kundenfrage führt zum Ablauf, der Ablauf zu einem nachvollziehbaren Ergebnis. Interessenten sehen so, wofür sie dich beauftragen würden.
In einem Whiteboard-Video bauen Zeichnungen die Erklärung Schritt für Schritt auf. Anschauliche Whiteboard-Erklärvideo-Beispiele und Gestaltungstipps helfen dir, den Stil für dein Thema einzuschätzen.

Welche Aufgabe passt zu einem Whiteboard-Video?
Wähle ein Thema, bei dem die Reihenfolge wichtig ist. Eine Dienstleistung mit mehreren Zuständigkeiten lässt sich beispielsweise von der Anfrage bis zum Ergebnis aufzeichnen. Jeder neue Bestandteil ergänzt das vorhandene Bild. Der Zuschauer sollte erkennen können, warum dieser Schritt jetzt folgt.
Ein Whiteboard-Stil hilft weniger, wenn die eigentliche Frage genaue Produktdetails oder eine konkrete Oberfläche betrifft. Ein gezeichnetes Bedienelement kann anders aussehen als das reale Gerät. In solchen Fällen kann eine echte Ansicht mit wenigen erklärenden Markierungen die bessere Wahl sein.
Ein Beispiel für die Szenenfolge
Stell dir einen fiktiven Dienstleister vor, der eingehende Unterlagen bearbeitet. Zuerst erscheint der Kunde mit seinem Dokument. Dann wird die Übergabe an den Dienstleister ergänzt. Eine Rückfrage erhält einen eigenen Pfeil, bevor das Ergebnis zurückgeht. Der Film erklärt damit die Arbeitsbeziehung, nicht nur die Namen der Beteiligten.
Wichtig ist die visuelle Ordnung. Wenn jedes neue Element dauerhaft stehen bleibt, kann die Fläche unübersichtlich werden. Gruppiere zusammengehörige Teile oder beginne für eine neue Aussage eine neue Szene. Ein gezeichneter Hand-Effekt ist optional; entscheidend bleibt, ob die Erklärung nachvollziehbar wächst.

Skript und Bild gemeinsam prüfen
Lies den Sprechertext und betrachte gleichzeitig die geplanten Bilder. Liefert jede Szene eine neue Information? Wird etwas gesprochen, das sich im Bild noch nicht zuordnen lässt? Entferne dekorative Elemente, die keine Aufgabe erfüllen.
Prüfe den Entwurf außerdem ohne Ton. Zentrale Begriffe und Rollen sollten erkennbar bleiben. Für eine vollständige Erklärung ergänzen Untertitel oder eine lesbare Textfassung die visuelle Geschichte.

Was gehört ins Briefing?
Notiere die Frage, den Ablauf und die Begriffe, die dein Publikum kennen soll. Markiere Zusammenhänge, die genau dargestellt werden müssen. Mit ein paar einfachen Skizzen lässt sich prüfen, ob der gezeichnete Aufbau zu deiner Erklärung passt.