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Praxis

Ein persönlicherer Einstieg für neue Kollegen

Zeig neuen Teammitgliedern, wo ihre Aufgabe beginnt, wer ihnen hilft und wie die Zusammenarbeit aussieht.

Capri Video · Aktualisiert am · 3 Min. Lesezeit

Am ersten Arbeitstag ist selbst eine einfache Aufgabe ungewohnt. Namen, Zuständigkeiten und Abkürzungen sind neu. Eine Kollegin möchte einen guten Eindruck machen und überlegt deshalb vielleicht länger, bevor sie eine scheinbar kleine Frage stellt.

Ein Onboarding-Video kann ihr einen freundlichen ersten Überblick geben. Es zeigt, wie die eigene Rolle in das Unternehmen passt, an wen man sich wenden kann und was in der ersten Zeit wichtig ist. So wird aus einer Sammlung neuer Informationen eine verständliche Orientierung.

Für das Unternehmen liegt der mögliche Nutzen in einem verlässlichen Einstieg. Wesentliche Zusammenhänge werden wiederholbar erklärt, während persönliche Gespräche dort ansetzen können, wo ein neuer Mensch individuelle Unterstützung braucht.

Heller Besprechungsraum mit leerer Präsentationsfläche
Illustratives Stockfoto: Jakub Zerdzicki / Pexels. Pexels License.

Neue Mitarbeitende brauchen zuerst eine Landkarte

Wer neu beginnt, muss nicht sofort jedes Detail kennen. Hilfreicher ist zunächst eine Vorstellung davon, wie die wichtigsten Teile zusammenarbeiten. Was macht das Team für die Kunden? Welchen Beitrag leistet die eigene Rolle? Welche Fragen gehören zu welcher Ansprechperson?

Ein Erklärvideo kann diese Zusammenhänge anschaulich darstellen. Ein Kundenanliegen wandert beispielsweise durch mehrere Teams, und die neue Mitarbeiterin erkennt, an welcher Stelle ihre Aufgabe beginnt. Namen und Abteilungen bekommen dadurch einen Zweck.

Das unterscheidet einen orientierenden Einstieg von einer ausführlichen Arbeitsanleitung. Die Orientierung hilft beim Einordnen. Eine spätere Schulung erklärt eine konkrete Tätigkeit genauer. Beide Inhalte können gut zusammenwirken, wenn ihre jeweilige Aufgabe klar bleibt.

Mach Zusammenarbeit in einem Beispiel sichtbar

Denken wir an ein Unternehmen mit Vertrieb, Projektkoordination und Umsetzung. Im beispielhaften Onboarding-Film begleitet ein neuer Auftrag diese drei Bereiche. Die Erklärung zeigt, wer Informationen sammelt, wer offene Fragen bündelt und an welcher Stelle die Umsetzung beginnt.

Ein neues Teammitglied versteht dadurch, weshalb eine sorgfältige Übergabe für andere Personen wichtig ist. Aus einem Pflichtfeld im System wird eine Information, mit der die nächste Kollegin arbeiten muss. Der eigene Beitrag erscheint in einem größeren Zusammenhang.

Eine solche Geschichte kann auch Unternehmenskultur greifbarer machen. Wenn im Unternehmen erwartet wird, Unsicherheiten früh anzusprechen, sollte der Film zeigen, wie das möglich ist. Ein konkreter Weg zur Rückfrage vermittelt mehr Orientierung als ein allgemeines Bekenntnis zu offener Kommunikation.

Ein gemeinsamer Einstieg für unterschiedliche Arbeitsorte

Bei mehreren Standorten, wechselnden Arbeitszeiten oder hybrider Zusammenarbeit findet der Start nicht immer unter denselben Bedingungen statt. Ein Onboarding-Video kann eine gemeinsame inhaltliche Grundlage verfügbar machen, auf die Menschen zu einem passenden Zeitpunkt zurückkommen.

Diese Grundlage sollte nicht mit identischen Bedürfnissen verwechselt werden. Eine neue Führungskraft benötigt andere Vertiefungen als jemand in einer operativen Rolle. Auch Standorte können eigene Ansprechpartner oder Abläufe haben.

Praktisch ist daher ein allgemeiner Orientierungsteil mit klar benannten Ergänzungen. Der gemeinsame Film erklärt das Zusammenspiel. Die passende Rollenübersicht oder lokale Information führt anschließend zu den Details, die für die jeweilige Person gelten.

Gruppe bei einer Schulung im Büro
Illustratives Stockfoto: Mikhail Nilov / Pexels. Pexels License.

Wiederholbarkeit darf persönlich bleiben

Ein gut erreichbarer Film kann Informationen wiederholbar machen, die in einem Gespräch schnell vorbeiziehen. Der Name eines Teams oder die Erklärung einer Übergabe lässt sich später erneut ansehen, ohne dass jemand befürchten muss, die gleiche Frage ein weiteres Mal zu stellen.

Gleichzeitig braucht ein neuer Mensch echte Ansprechpartner. Der Film sollte deshalb Kontakte sichtbar machen und zu Gesprächen führen. Ein persönliches Willkommen, ein Austausch über Erwartungen und Rückfragen zum eigenen Start bleiben wichtige Teile des Onboardings.

Für Führungskräfte kann die gemeinsame Erklärung eine gute Gesprächsgrundlage sein: „Wie hängt deine Aufgabe mit dem Beispiel zusammen?“ ist ein konkreterer Einstieg als die allgemeine Frage, ob bisher alles verständlich sei.

Woran du erkennst, ob der Einstieg hilft

Frag neue Mitarbeitende nach der ersten Zeit, welche Zusammenhänge ihnen früh klar waren und wo sie Orientierung vermisst haben. Lass sie erklären, an wen sie sich mit einer typischen Frage wenden würden. Solche Antworten zeigen, ob der Film seinen Zweck erfüllt.

Prüfe außerdem die Aktualität von Rollen, Kontakten und Abläufen. Gerade eine freundlich formulierte, aber veraltete Erklärung kann in die falsche Richtung führen. Eine zuständige Person sollte wissen, wann Änderungen im Unternehmen auch das Video betreffen.

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Die Fotos sind illustrative Stockbilder (Pexels); sie zeigen keine Kunden oder Projekte von Capri Video.

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